GESETZLICHE GRUNDLAGEN UND FINANZIERUNG

Eltern haben einen Anspruch auf Hilfe zur Erziehung, wenn „eine dem Wohl des Kindes oder Jugendlichen entsprechende Erziehung nicht gewährleistet ist und die Hilfe für seine Entwicklung geeignet und notwendig ist“ (§ 27 SGB VIII).

Fühlen sich Eltern mit der Erziehung Ihrer Kinder überfordert bzw. kommt es häufig zu massiven Konflikten mit den Kindern, kann es hilfreich sein, professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Eltern können sich in München an die für sie zuständigen Leitet Herunterladen der Datei einSozialbürgerhäuser (Download 44K) und in den Landkreisen an das für sie zuständige Kreisjugendamt  wenden. Gemeinsam mit den dort zuständigen Fachkräften wird dann überlegt, welche Unterstützung für die Familie bzw. die Kinder sinnvoll ist:
Dies kann  die Betreuung in einer Tagesgruppe nach § 32 SGB VIII sein, wie sie vom KINDERHAUS MÜNCHEN angeboten wird. Diese Hilfeform soll „die Entwicklung des Kindes oder des Jugendlichen durch soziales Lernen in der Gruppe, Begleitung der schulischen Förderung und Elternarbeit unterstützen …“.

Eine intensive heilpädagogisch-therapeutische Maßnahme in unseren Tagesgruppen nach § 35a SGB VIII, die neben der Gruppenförderung gezielte Therapien beinhaltet, erfordert ein kinder- und jugendpsychiatrisches Gutachten. Die Kinder können dann im Rahmen der „Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche“ umfassend gefördert werden.

Die Kosten für die Betreuung in einer Tagesgruppe werden vom zuständigen Sozialbürgerhaus/Kreisjugendamt übernommen. Die Eltern können, je nach Einkommen, mit einem geringen Beitrag an den Kosten der Hilfe beteiligt werden (§ 91 SGB VIII).

Für weitere Auskünfte steht Ihnen das KINDERHAUS MÜNCHEN gerne zur Verfügung.