SOZIALRAUMORIENTIERUNG

Unser professionelles Handeln ist geprägt von der Überzeugung, dass unsere Angebote nur wirksam sein können, wenn wir die konkrete Lebenswelt der Kinder und Familien konsequent berücksichtigen. Es ist daher unser Anspruch, immer wieder aufs Neue unterschiedliche Lebenswelten kennen zu lernen, zu verstehen, sie immer wieder aufzusuchen und in die Arbeit einzubinden.

Sozialraumorientierung bedeutet für uns:

  • Angebote aufsuchender Beratungsarbeit
  • Angebote mit starker Alltagsorientierung
  • Gezielte Berücksichtigung kultureller Bezüge
  • Aktivierung von sozialräumlichen Potentialen
  • Hilfe beim Aufbau sozialer Netzwerke

In unseren teilstationären Einrichtungen führen wir vielfältige Aktivitäten durch, die einen Transfer der Betreuungseffekte in den Alltag der Kinder und Jugendlichen ermöglichen, wie zum Beispiel:

  • Hausaufgabentrainings in der Wohnung
  • Fahrtrainings mit dem MVV
  • Durchführung von Sozialraumralleys
  • Vermittlung und Begleitung zu Vereinen
  • Selbstständigkeitstraining im Alltag
  • Vermittlung von und Begleitung zu Praktika

Sozialraumorientierung bedeutet für uns auch, dass wir uns mit unseren Einrichtungen und Diensten als Akteure mit unterschiedlichen regionalen Bezügen verstehen. Unsere Aufgabe sehen wir deshalb auch darin, uns bei der Erschließung sozialräumlicher Ressourcen und beim Aufbau von Vernetzungsstrukturen intensiv zu beteiligen.